Jetzt im Taschenbuch erhältlich ! Leseempfehlung !

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Klappentext:

Es reicht. Alfons Dirnberger hat die Schnauze voll. Zum Beispiel von seinem Job, seinem Chef, seinem Leben und davon, ständig einen Gemüseverkäufer mimen zu müssen. Aber so ist das eben, wenn man beim unwichtigsten Geheimdienst der Welt arbeitet. Ein Diebstahl im Ägyptischen Museum der süddeutschen Landeshauptstadt M. beschert ihm einen vermeintlichen Routineauftrag. Bald jedoch sieht er sich einer mörderischen Melange aus Verrat, Korruption, Unfähigkeit und dem Formular M82 gegenüber. Von seinen Gegnern ganz zu schweigen. Ein Buch für Leser, die wissen wollen, was man beim Wallerfischen herausholen kann, warum man immer Bauschaum im Haus haben sollte, inwieweit die Natur Übernatürliches zulässt, was der Weihnachtsmann ehrenamtlich macht, wozu das Oktoberfest gut ist und wie das alles zusammenhängt. Außerdem erfahren Sie (ohne Gewähr), wie man wirklich unsterblich wird – und warum Sie es nicht werden wollen.
Mein Leseeindruck:

Das Buch ist schwierig in Worte zu fassen . Es ist ein Feuerwerk an lustigen, skurrilen, fantastischen Ideen, das ich mit Sicherheit mehrmals lesen werde, um doch immer wieder neue Details und Zitate zu finden, die unheimlich lustig und lesenswert sind. Manchmal kommt man sich vor wie in einem bairischen James Bond -Film. Es macht einfach Spass, besonders wenn man häufiger in der Stadt M. in B. verkehrt und den V-Markt, der fest in Geheimdiensthand ist – welch geniale Idee, diesen Gemüsemarkt als Agententreff zu nehmen !- gut kennt .

 

Überhaupt kommen natürlich viel bayerntypische Schmankerl vor, auch äußerst gefährliche, ich nenne da nur die Zamperlbombe … Wer wissen will , was es damit auf sich hat , sollte das gelbe Buch nehmen und lesen, lesen, lesen …Es lohnt sich .

 

Ein paar Worte noch zur äusseren Erscheinung:

Auch die Optik ist etwas ganz Besonderes. Das Buch erstrahlt in leuchtendem Gelb – nicht nur der Umschlag, auch der Schnitt ist gelb!  Also auch für Bibliophile eine Rarität – grosses Lob an den Hersteller ! Das Cover ziert ein Pharao mit Weisswurst und bairischen Rauten, der ein wenig an Asterix erinnert .Auf der Rückseite sind wichtige Gegenstände und Figuren abgebildet, u.a. eine bairisch ausgestattete Mumie mit Lebkuchenherz, der Kaktus namens Sepp, Bauschaum ….Ein Hingucker, der neugierig auf den Inhalt macht. Es macht einfach Freude, dieses liebevoll gestaltete gelbe Buch in die Hand zu nehmen.

 

Ich werde es meinen Freunden in der Stadt M. wärmstens ans Herz legen, klare Leseempfehlung,

Im Taschenbuch auch – statt Blumen – ein farbenfrohes Mitbringsel, das nicht verwelkt …

5 Sterne !


Neue Rezension bei Lovelybooks

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Tödlicher Handel – (K)ein Regionalkrimi

 

Tödlicher Handel

Zum Inhalt :Im vornehmen Eulenrain in Stuttgart brennt ein Wohnhaus. Bei den Löscharbeiten findet die Feuerwehr deine männliche Leiche. Die Stuttgarter Kommissarin Anita Schenk und ihr Team entdecken, dass der Nachbar, der plötzlich verschwindet, noch eine Rechnung mit dem Toten offen hatte.Dubiose Gestalten einer Sicherheitsfirma beschatten die Ermittler, ein Arzt versucht, seine Kontakte zum Toten zu vertuschen und ein nicht ganz koscherer Psychologe spielt ein seltsames Spiel. Dann taucht auch noch die uneheliche Tochter des Verstorbenen auf …Die Suche nch der Wahrheit führt die Stuttgarter Kripo weit aus dem Ländle hinaus, bis in den hohen Norden. (aus dem Klappentext)

Der Autor:

Jochen Bender wurde 1965 in Stuttgart geboren. Seine Tätigkeit als Psychologe, besonders die am Kriminologischen Institut der Uni Tübingen und im Frauen-Knast in Schwäbisch Gmünd, liefert ihm Inspiration für seine Krimis. 2007 erschien sein erster Roman, dem 2011 sein erster Krimi mit den Kommissaren Anita Schenk und Roland Berger folgte. Aktuell ermittelt das Duo gemeinsam in seinem dritten Fall „Tödlicher Handel“. Die spannenden Krimis spielen Großteils in Jochen Benders Heimatstadt Stuttgart, führen aber auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Neben den Kommissaren bekommt in jedem Krimi ein Psychologe oder eine Psychologin eine bedeutsame Rolle… (Quelle: Lovelybooks)

Mein Leseeindruck:

Tödlicher Handel ist Jochen Benders dritter Kriminalroman um Anita Schenk und ihr Team, wobei ich Band 1 und 2 noch nicht gelesen habe. Warum Kriminalkommissar Roland Berger in der Vorgeschichte eine Auszeit gebraucht hat und nun wieder zurückkehrt habe ich einfach als gegeben hingenommen. Er ist eine innerlich zerrissene Figur, mit ihm konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Anders Anita Schenk, die relativ geradlinig ihre Ermittlungen vorantreibt.

Ich habe das Buch am Stück durchgelesen , es war spannend, obgleich ich manche Szenen im Mitteltteil, vor allem im Norden auch verwirrend fand und wieder zurückblättern musste.
Der Roman ist zwar kein Regionalkrimi im Sinne von humoristisch gefärbtem Heimatkrimi, Dialekt kommt überhaupt nicht vor, aber für mich war eine Menge Stuttgart drin in der Beschreibung der Strassen und Stadtviertel, dieses Wiedersehen hat mir gut gefallen.

Eigentlich las ich ganz gespannt und voll Interesse an dem Fall, manche Nebensaechlichkeit war vielleicht ein bisschen zu ausführlich dargestellt, Schweden war ein wenig verwirrend, aber im großen und ganzen war es für mich gute Krimiunterhaltung.
Cover und Aufmachung des Buches gefielen mir , lediglich eine deutlichere Kapitelunterteilung , besonders bei den vielen Wechseln der Schauplätze wären für mich hilfreich gewesen.

4 Sterne, ein unterhaltsamer Krimi für zwischendurch

Vielen Dank dem Verlag Oertel u. Spörer für das Rezensionsexemplar.